Wie wäre es, wenn es um unsere Kinder gehen würde?
Alle aktuellen Daten zur demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft sprechen eine eindeutige Sprache zur Zunahme der über 65-Jährigen und bzw. der über 80-Jährigen in den nächsten Jahren bis 2050. Die neusten Zahlen aus dem OBSAN-Bericht im September 2025 sprechen von einer Zunahme der > 80 Jährigen von bis zu 60% bis 2040 und sogar von einer Verdopplung der heutigen Zahlen bis 2050.
In der Beschreibung von zukünftigen Szenarien sind wir sehr gut und sehr präzise unterwegs, was aber leider nicht für die möglichen Lösungsansätze zu dieser Problemstellung gilt.
Stellen wir uns nur einmal vor, die Entwicklungsprognosen zur Zunahme der Geburtenanzahl hätten eine ähnliche Grössenordnung hinsichtlich des zukünftigen Wachstums!
Wahrscheinlich würden alle kommunal-, kantonal- und bundespolitischen Hebel in Bewegung gesetzt, um den aufkommenden Schülerzahlen durch bauliche Massnahmen, durch bildungspolitische Innovationen oder gezielte Kooperation zwischen verschiedenen Schulanbieter, adäquat zu begegnen.
Warum funktioniert dieser gesamtgesellschaftliche Mechanismus nicht im Zusammenhang mit den Herausforderungen in der Betreuung und Pflege von unseren alten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die nota bene unsere Eltern, unsere Schwiegereltern, aber in jedem Fall und damit sehr häufig unsere älter werdenden Mitmenschen sind?
Wir stehen da und lassen die grossen Herausforderungen sehenden Auges auf uns zukommen, ohne konkrete Lösungsansätze oder adäquate Massnahmen einzuleiten:
Die drei grössten Herausforderungen, werden uns mit Blick auf die Zukunft weiterhin grosse Sorgen bereiten, wenn die «Steigerung von stationären Ressourcen» ein dominanter Lösungsansatz bleibt. Für diesen Weg wird es weder genügend Geld geben, noch das Fachpersonal vorhanden sein, um die Menschen in den stationären Institutionen adäquat zu pflegen.
Hinzukommt, dass alle Studien, die sich mit den Bedürfnissen von älteren Menschen zur Wohnsituation im Alter beschäftigen, zeigen, dass die Betroffenen solange wie möglich in der eigenen Wohnung – als «Selbstversorger» – bleiben wollen. Dies zeigt, dass die Lösung der Zukunft einen integrierten Lösungsansatz braucht und mit Blick auf die verschiedenen Bedürfnisse ein Angebot von unterschiedlichen Leistungen an die Menschen macht.
Ein in sich ergänzendes Angebot besteht aus ambulanten, intermediären und stationären Leistungen. Dies immer mit Blick auf die aktuell noch bestehende Leistungsfähigkeit der Menschen in ihrem aktuellen persönlichen Leben.
Der systematische und strukturierte Ansatz zur Entstehung einer integrierten Versorgungsregion wird hierzu einen Lösungsansatz bieten. Mit der entsprechenden Konzeption wird zunächst eine Übersicht zu den Bedürfnissen der unterschiedlichen Alterskohorten geschafft. Damit werden in den jeweiligen Dekaden verschiedenen Bedarfe für die Klientinnen und Klienten – anhand von individuellen Bedürfnisprofilen – ermittelt. Daraus ergibt sich eine Orientierungsmatrix (siehe unten), die die beiden Pole von Autonomie der Person und den Grad der professionellen Unterstützung gegenüber stellt und in eine synergetischen Beziehung bringt:
Wir stehen mit unserer Expertise in der Entwicklung einer integrierten Versorgungsregion zur Verfügung und unterstützen Sie gerne!
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktnahme unter info@health-focus-consulting.ch