Integrierte Versorgung

“Wenn die Synergie von Dienstleistungen zu einem Mehrwert für die Klienten wird.“

Leistungen der ambulanten Pflegedienste zu Hause
Leistungen zur Betreuung im täglichen Alltag
Leistungen der stationären Pflege und Betreuung

«Integrierte Versorgung» kann auch als «koordinierter» oder «vernetzter» Versorgungspfad bezeichnet werden. Eine einheitliche Definition von «Integrierter Versorgung» bzw. von integrierten Versorgungsmodellen gibt es aktuell noch nicht – je nach Kontext und treibendem Akteur sind die einzelnen Elemente unterschiedlich ausgestaltet und werden unterschiedlich gewichtet. Viel wichtiger ist die lückenlose Zusammenarbeit der einzelnen Leistungserbringer, ohne das Informationen verloren gehen und damit die Klienten insgesamt durch das Konzept einen persönlichen Mehrwert in ihrer bedürfnisorientierten Pflege / Betreuung erfahren.

Integrierte Versorgungsmodelle zeichnen sich durch die strukturierte und verbindliche Zusammenarbeit verschiedener Leistungserbringer über den ganzen Behandlungs-/Betreuungspfad aus. Die Klientinnen und Klienten nehmen eine aktive Rolle ein, indem sie zum selbständigen Umgang mit ihrer Situationen zwischen den Polen von persönlichen Autonomie und Unterstützungsgrad durch Profis, in die Behandlungsentscheide proaktiv und aktiv mit einbezogen werden. 

Eine Fachperson dient den Klienten hierbei als Bezugsperson und «individueller Fallkoordination» und damit als erste Ansprechpartnerin (Klientenmanagement). Ein weiteres zentrales Element sind standardisierte Kommunikationsprotokolle und Behandlungspfade, welche eine strukturierte Entscheidungsfindung ermöglichen sollen. 

Die laufende Dokumentation der Verlaufsgeschichte in einer digitalen Planungsplattform, auf welches die Klienten sowie alle relevanten Fachpersonen (Hausärzte, Pflegepersonen, Aktivierungstherapeuten etc.) Zugriff haben, ist eine Voraussetzung zur Umsetzung von integrierten Versorgungsmodellen.

Michael Buik, Geschäftsführer der Versorgungsregion Alter Birstal, 2025